Lerntherapie

 

Lerntherapie ist geeignet für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit
  • Leseschwierigkeiten
  • Rechtschreibschwierigkeiten
  • Lese-Rechtschreibschwäche
  • Legasthenie
  • Konzentrationsstörungen
  • Aufmerksamkeitsstörungen
  • Lernblockaden
  • Lernverweigerung


Besteht bei Ihnen oder Ihrem Kind der Verdacht auf eine Rechtschreibschwäche (LRS) oder Rechtschreibstörung (Legasthenie), so können Sie zu uns kommen,
  • um Ihr Kind qualitativ testen zu lassen mittels standardisierter Verfahren
  • um ausführlich beraten zu werden
  • um eine Therapie für Ihr Kind zu erhalten
  • um auf Ihren Wunsch hin Kontakt mit den zuständigen Pädagogen und Pädagoginnen aufzunehmen


Zur Früherkennung einer möglichen Rechtschreibschwäche steht ein Verfahren zur Verfügung, dass bereits 9 Monate und 4 Monate vor Einschulung Aussagen ermöglicht.

Die verfügbaren Rechtschreibtests sind standardisiert für Kinder ab Mitte der ersten Klasse, Jugendliche und Erwachsene.
 
Hiermit stehen Instrumente zur Verfügung, um die Leistungen mit einer Altersgruppe vergleichen zu können.
Zur Überprüfung der Lesekompetenz kommen verschiedene Tests zur Anwendung.


Screening-Verfahren zur auditiven Wahrnehmung und visuellen Wahrnehmung geben Hinweise auf Beeinträchtigungen in diesen Bereichen. Liegen die Werte unterhalb der Norm, werden weitere Untersuchungen der einzelnen Hörverarbeitungs- und Wahr¬nehmungsfunktionen angeschlossen, um differenziert an den zu fördernden Bereichen ansetzen zu können.

Um weitere Ursachen zu ermitteln, werden ergänzende Untersuchungen zur sprachlichen und kommunikativen Kompetenz des Kindes durchgeführt.

Die von uns durchgeführte umfassende Diagnostik gibt uns die Möglichkeit, Ihr Kind in der Leistungssituation zu beobachten und wichtige Zusatzinformationen für die Therapie zu erhalten.


Auf der Grundlage einer qualitativen Diagnostik wird der individuelle Therapieplan herausgearbeitet. Es erfolgt eine systematische Unterstützung, die weit über die Anwendung eines Förderansatzes hinausgeht. Dieser umfassende Ansatz bezieht auch die psychosoziale Unterstützung mit ein.
Im Verlauf der Therapie werden die Lernfortschritte systematisch erfasst, um die Lernerfolge langfristig abzusichern.


Möchten Sie mehr über den Unterschied zwischen Lernförderung und Lerntherapie erfahren, können Sie dies beim Bundesverband für Legasthenie nachlesen. Gerne stelle ich Ihnen auch die sich darauf beziehenden Artikel zur Verfügung.


Nach der qualitativen Diagnostik werden in einem Beratungsgespräch die ermittelten Ergebnisse und der Therapieplan mit den aktuellen Zielen und Fernzielen besprochen und Möglichkeiten der gezielten häuslichen Förderung erörtert. Dies beinhaltet auch Lern- und Gedächtnisstrategien. Sie erhalten außerdem Informationen über geeignete Software, Kontaktadressen, Literatur …
Im Verlauf der Therapie werden weitere Beratungsgespräche vereinbart, die auch dem Austausch von Beobachtungen dienen und Raum lassen für Fragen.

Das Gespräch mit den Eltern und der Austausch mit der Schule sind von entscheidender Bedeutung, um das Kind von allen Seiten zielführend zu unterstützen.


Zu Beginn der Therapie ist es zunächst von grundlegender Bedeutung, den Menschen in seinem Selbstwertgefühl und seiner Persönlichkeit zu stärken. Darauf aufbauend kann dann erfolgreiches Lernen stattfinden.
Das bedeutet, dass kontinuierlich nicht nur an der Beeinträchtigung gearbeitet wird, sondern dass die Begabungen, die Stärken Ihrem Kind bewusst werden und es sich als zunehmend kompetent erlebt.


Lerntherapie ist keine Leistung der Krankenkassen. Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Kostenvoranschlag, in dem die Vergütung für die Anamnese, die qualitative Diagnostik und die Einzeltherapie aufgeführt ist. Dieser Vertrag ist jederzeit kündbar und bindet Sie damit nicht über einen bestimmten Zeitraum.

Wurde eine Legasthenie gutachterlich festgestellt, wird die Therapie als außergewöhnliche Belastung beim Finanzamt anerkannt, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Den sich darauf beziehenden Artikel des Bundesverbandes für Legasthenie können Sie gerne bei mir einsehen.

Wurde zusätzlich zur Legasthenie eine drohende seelische Behinderung festgestellt, gibt es die Möglichkeit, dass Sie einen Antrag beim zuständigen Jugendamt stellen.


Auf Wunsch können z.B. bei primärer oder sekundärer Verhaltensauffälligkeit systemische Familienberatung oder Erziehungs- und/oder Konfliktberatung das Angebot ergänzen.


Zu meiner Person:
Meine Weiterbildung zur Dyslexietherapeutin © nach BVL (Bundesverband für Legasthenie und Dyskalkulie) habe ich an der Johannes-Klein-Akademie in Würzburg absolviert.
 
Der DVL hat mit dieser zertifizierten Weiterbildung einen Standard entwickelt, der sicherstellen soll, dass mehr Qualität und Transparenz in der Weiterbildung für Legasthenietherapeuten und -therapeutinnen geschaffen wird.
 
Seit 1986 bin ich als Logopädin in freier Praxis tätig und seit 1995 als Systemische Familientherapeutin.
 
   

 

information und communication
Praxis für Lerntherapie
und Systemische Beratung
Silvia Stevens-Pelz
Rembrücker Weg 34
63179 Obertshausen


Torsbyvägen 11
63538 Großkrotzenburg

Telefon: 0 61 04 - 4 23 97
Telefax: 0 61 04 - 49 04 77


Telefon: 0 61 86 - 9 14 95 33
Telefax: 0 61 86 - 9 14 95 34